30. März 2013

Frankreich. Warum daraus nichts wird. Prunk und Palaver

Das ist der Schriftsteller (Tu dors ? Non je rêve. Du schläfst? Nein, ich träume) und ehemalige Journalist Claude Sérillon (Foto: Lionel Bonaventure), seit Januar 2013 einer der zahlreichen gut dotierten Berater des Staatspräsidenten François Hollande. Wozu dient er im Élysée, fragt Nicolas Barotte im Figaro: À quoi sert Claude Sérillon à l'Élysée ? Er ist conseiller en communication, Berater für Kommunikationsfragen. Vertraglich abgemacht sei, daß er selbst sich nicht äußert.

Ihm ist die erfolglose Reise des Staatspräsidenten nach Dijon geschuldet, ins stolze Burgund, wo die Leute von vornherein mit Paris nicht viel am Hut haben. Er hat den Auftritt des Präsidenten in France 2, am Donnerstag, vorbereitet; der aber hätte besser geschwiegen, da er nichts zu antworten weiß auf die Fragen seiner Landsleute.

28. März 2013

«Die Idee eines geeinten Europa wird platzen»

"Der Erfolgsautor und ehemalige UBS-Banker Nassim Nicholas Taleb kritisiert das europäische Projekt scharf. Für Länder wie die Schweiz, die weiterhin auf Tradition und dezentralisierte Strukturen setzen, hat er dagegen nur Lob übrig."

Update 1 + 2 + 3, vom 25. + 30. März 2013. Siehe unten

24. März 2013

Frankreich. Eine Demonstration für die Ehe


Wer glaubt heute noch, daß das Thema die Ehe für Homosexuelle ist? Nur zehn Prozent der homosexuellen Paare sind eine zivilrechtliche Lebensgemeinschaft eingegangen, den PACS, Pacte Civil de Solidarité, den zivilrechtlichen Solidaritätsvertrag, und noch weniger wollen heiraten. Das tatsächliche Thema, das ist das alte Projekt der 68er, die sogenannt bürgerlichen Institutionen zu hintertreiben und die Ehe und damit die Keimzelle der Familie zu zerschlagen. Nichts anderes ist das. Es ist übrigens kein Zufall, daß der Staatspräsident, der die Ehe für alle anbieten will, sie für sich selbst immer verweigert hat! Der Zweck? Die "Befreiung" des Individuums von allen vermittelnden Körperschaften herzustellen. Das ist das alte links-libertäre Ziel: nichts soll zwischen das Individuum und den Staat treten, weder Familie noch Institutionen: keine Abstammung, kein Erbe, keine Werte mehr. Die Homo-Ehe ist nichts als eine Banderilla, ein zusätzlicher Spieß mit Widerhaken, eingeschlagen in den Körper unserer überlieferten Kultur. Le Point, Kommentator örk, 24. März 2013, 11 Uhr 21.

21. März 2013

Frankreich. Warum daraus nichts wird. Prunk und Heuchelei


Der Figaro bietet in seiner Ausgabe vom 21. März 2013, auf den Seiten 2 und 3, Fotos der Herrlichkeit der Regierung Frankreichs. Aus einer Ministerratssitzung schreiten Präsident François Hollande  und der neue Minister der Finanzen im Ministerium für Wirtschaft und Finanzen Bernard Cazeneuve aus dem Sitzungssaal. (Foto: Patrick Kovaric /AFP) Tagesordnungspunkt dort ist u.a. der Rücktritt des Vorgängers und "Schwergewichts" in der Regierung Jérôme Cahuzac, der bezichtigt wird, schwarze Konten in der Schweiz zu unterhalten.

20. März 2013

Angela Merkel. Die sozialistische Menschenführung


Wer hätte es gedacht, daß ich meine Forschungen der zweiten Hälfte der 60er Jahre über die Sozialistische Journalistik in der DDR noch einmal aktivieren müßte, um das Syndrom Angela Merkel angemessen zu beschreiben. Mit dieser Politikerin befinden wir uns mitten in gesellschaftlichen Verhältnissen, wie sie in der DDR in den 60er und in der Sowjetunion in den 60er und 70er Jahren herrschen. In Brüssel (Foto) sieht man es anscheinend ähnlich.

So wie Angela Merkel und der ihr untergebene Aktivist Wolfgang Schäuble über die Bürger Deutschlands und die Länder der Euro-Zone herrschen, so Leonid Iljitsch Breschnew über die Völker der Sowjetunion und die sozialistischen Staaten.

Updates siehe unten!

17. März 2013

WELT. Warum die "Argumente" keine Argumente sind



Wer hätte es für möglich gehalten, daß die Lehre des Germanistikprofessors Dr. Wolfgang Kayser von der werkimmanenten Interpretation heute einmal hilfreich sein könnte? Nein, wie haben die Göttinger Germanisten das Sprachliche Kunstwerk als Künstliches Sprachwerk verhöhnt! Und doch war das die Germanistenbibel, und das war sie zurecht, wie ich jetzt sehe. Mein Exemplar ist irgendwo abgeblieben, aber, gelernt ist gelernt. Mit dieser Methode kann Torsten Krauels Meinungsartikel Warum die "Alternative" keine Alternative ist in Nullkommanichts interpretiert werden als das, was er ist, ein Pamphlet ohne Kopf und Kragen.

Update. Die WELT trommelt weiter: Ist die Anti-Euro-Partei rechtsradikal? 18. März 2013
Update. Die WELT reinigt den Artikel: Die Gretchenfrage der Anti-Euro-Partei. 19. März 2013

15. März 2013

Deutschland. Ergebnis des Kampfes gegen Rechts


"Auch wenn man den politischen Positionen von Beisicht und seiner Partei aus den verschiedensten Gründen sehr kritisch gegenüber steht, darf man die Augen nicht vor dem Tatbestand verschließen, dass der zugewanderte islamische Extremismus und Terrorismus ein zunehmend größeres und immer gefährlicheres Bedrohungspotenzial darstellt," heißt es in einem Appell der Zivilgesellschaft an Politik, Wissenschaft und Medien.

13. März 2013

Europa, unsere Mutter!


Alternative für Deutschland und Frankreich

Den Lesern meiner alten Website ist vielleicht Patrick Saint-Paul in Erinnerung. Er ist bis 2009 Israel-Korrespondent des Figaro. Mit jedem Artikel beweist er nicht nur seine mangelnden Kenntnisse des Landes, sondern durch unbewiesene oder halbwahre Behauptungen auch seine Israelfeindschaft, die er mit den meisten Mitarbeitern des Figaro teilt. Dann entsorgt ihn der Figaro ausgerechnet nach Deutschland, wo er nun in Berlin sitzt und ebenfalls nichts auf die Reihe kriegt. Patrick Saint-Paul und Konnopke´s Imbiß ist bislang sein lächerlichster Beitrag, der über die vor der Gründung stehende Partei Alternative für Deutschland (AfD) sein unverschämtester. Da kommen selbst seine Ausfälle gegen Benjamin Netanyahu nicht mit.

12. März 2013

Prostitution abschaffen?


Prostitution wird es immer geben, die dazu gehörenden Freier, Nutten und Zuhälter ebenfalls. Der Prostitution kann niemand mit welchen Gesetzen auch immer beikommen, ob gut gemeinten für die Frauen oder strafenden gegen die Frauen, die Freier und die Lodel. 

8. März 2013

Zum Internationalen Frauentag


"In Deutschland sind in den Städten lauter Einzelmenschen, die plötzlich, wenn eine Psychose über sie kommt, zu einer Masse werden, und wenn dieser Brei trocken wird, fallen sie wieder auseinander, sind wieder einzelne. (...) Für den einzelnen Menschen, der zufällig im Jahre 1936 [im 21. Jahrhundert] lebt, ist es völlig gleichgültig, ob er Kinder hat oder nicht. Das ist eine Frage der Liebhaberei. Der eine hält sich einen Hund, der andere ein Kind."

RFSS Heinrich Himmler: Rede vor unbekanntem Publikum, 1938, undatiert, T-175, Roll 90

7. März 2013

6. März 2013

Töte zuerst! - Der israelische Geheimdienst

In Europa ist meist Frankreich vorn, wenn es darum geht, Israel mit Dreck zu bewerfen. Die Finanzierung durch die Regierung ist gesichert, ob es um die Reisen des Stéphane Hessel (pbuh) im Auftrag des Quai d'Orsay ins Westjordanland und nach Gaza, die Diskreditierung des Mossad, man denke nur an die Lügen der Nima Zamar, veröffentlicht in Je devais aussi tuer. Ich mußte auch töten, aus dem Verlag Albin Michel, oder jetzt des Shin Bet bzw. Shabak geht. In Deutschland finden sich Mittäter, im Fall der letzten Produktion  ist's der NDR. Der zittert um den Oscar für sein anti-israelisches Agitprop. Neu ist, zumindest für mich, daß seitens Israel das staatliche (!), durch Fernsehgebühren finanzierte Israel Broadcasting Network (IBA) im Schulterschluß agitiert und koproduziert.

Update

3. März 2013

Bat Ye'or : Der Geist von Eurabia (Auszüge)

Im heutigen durch den Geist des Dhimmitums bestimmten Europa - der Umstände der Unterwerfung der Juden und der Christen unter die Vorherrschaft des Islam - kämpft man nicht, weil man sich schon kampflos ergeben hat. Diese Verkettung, die aus Europa den neuen Kontinent des Dhimmitums macht, ist seit dreißig Jahren auf Anstiftung von Frankreich in Gang.

Eine anspruchsvolle Politik hat sich also abgezeichnet, die Symbiose Europas mit den arabisch-islamischen Staaten, eine Symbiose, die Europa - und vor allem Frankreich, treibende Kraft des Projektes - Gewicht und Ansehen gäben, mit dem der USA zu rivalisieren. Diese Politik wurde diskret betrieben, außerhalb der offiziellen Verträge, unter dem harmlosen Namen Euro-arabischer Dialog. 1974 wurde in Paris eine unter der Schirmherrschaft der europäischen Staatschefs und ihrer Außenminister in direkter Verbindung mit ihren arabischen Kollegen sowie mit den Vertretern der Europäischen Kommission und der Arabischen Liga wirkende Vereinigung von Parlamentariern der EWG gebildet, die Association Parlementaire pour la Coopération Euro-Arabe, und mit der Gestaltung der finanziellen, politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und Migrationsaspekte der euro-arabischen Beziehungen betraut.

2. März 2013

Islam und Judenfeindschaft. Günter Seufert denkt wirklich so

Es ist kaum zu fassen, wer heutzutage als Experte gilt für dies&das, vor allem für den Nahen Osten, Israel, Islam, Islamismus, Islamophobie etc. Die von 1998 bis 2005 vom Politikwissenschaftler Dr. Christoph Bertram und ab 2005 vom Politikwissenschaftler Dr. Volker Perthes geleitete, seit 50 Jahren wirkende staatseigene Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), das Forschungsinstitut zur Fließbandproduktion regierungsgenehmer und wirtschaftsverwertbarer Politikvorlagen, von der Berliner Zeitung zur Denkfabrik erhöht, vom Tagesspiegel den Angaben der SWP entsprechend gar zur größten Denkfabrik Europas, ist gesättigt mit solchen Experten, einer experter als der andere, mehr als fünfzig, sie treten einander auf die Füße sowie neben ihrem Einsatz als "Sparringspartner der Politik" auf in ARD und ZDF. In altpapierverdächtigen Zeitungen beeindrucken sie die Leser mit ihren Geschichten und Meinungen. Geht es dabei um die linkslastige Neven DuMont-Presse, dann ist eh immer alles recht, was der Ideologie dient, auf Tatsachen kommt es dort nicht an.

1. März 2013

Frankreich. Warum daraus nichts wird 6

Photo : Xavier de Torres / MAXPPP

Nicht nur, daß in Frankreich alles getan wird, die Ehe außer Kraft zu setzen; denn nichts anderes kommt bei der Ehe für alle letztlich heraus, nun  werden auch das ganz durchschnittliche Strafgesetz sowie das Disziplinarrecht beseitigt, als da wären die Strafe und im Falle öffentlich Bediensteter das Disziplinarverfahren dafür, daß jemand mutwillig Sachen beschädigt und zerstört. So jedenfalls hat der Senat in Frankreich, am 27. Februar 2013, mit 174:171 Stimmen beschlossen, auf Trab gebracht von 200 bis 300 Linksradikalen und Gewerkschaftern vor den Toren des Sitzungsortes: "Nieder mit der fortdauernden Gewalt gegen uns!" schreit dazu der Mitdemonstrant, der ehemalige Senator und Vorsitzende der Linksfront Jean-Luc Mélenchon. In der Nationalversammlung wird der Text bei der dort herrschenden linken Mehrheit am 16. Mai 2013 abgenickt.